JHV 2013

Ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr liegt hinter der „Speeldeel ut de Masch“ – das machten die Berichte des Ersten Vorsitzenden Reinhard Feja und der Theaterleiterin Ute Jensen deutlich. Ob das aktuelle Stück „Eenmol Bali und trüch“ und das dazugehörende, gelungene Bühnenbild, ob der Vorgänger „Mien Mann, de fohrt to See!“ oder die Zusammenarbeit aller: Die Speeldeel begeisterte nicht nur ihr Publikum, sondern hatte auch selbst viel Spaß an den Auftritten, Proben und gemeinsamen Aktivitäten.
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Feja lobte in seinem Bericht besonders die Aktiven hinter der Bühne: „Ohne dieses hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement, sowohl hinter der Bühne als auch beim Kartenvorverkauf und bei der Gestaltung und Unterhaltung unseres Übungsraums wäre vieles einfach nicht zu leisten.“ Dabei galten seine Komplimente auch der Requisiteurin und der Maskenbildnerin: „Renate, ich glaube ich muss mal wieder Theater spielen, um gut auszusehen!“, so Feja, der auch den Bühnenmeister extra hervorhob: „Das Bühnenbild war zwar kostenintensiv, ist aber allererste Sahne.“

Einen Wermutstropfen gab es im Bericht des Vorstandes dann doch: Die Auftritte der Speeldeel in Wyk auf Föhr wird es künftig nicht mehr geben. Der Kartenvorverkauf war 2012 ausgesprochen schlecht organisiert, die Unterkünfte sind nicht nur kostenintensiv, sondern wurden auch wiederholt trotz Anmeldung weiter vermietet. „Unter diesen Umständen ist Föhr für uns einfach nicht mehr finanzierbar“, fasste Feja die Situation bedauernd zusammen.

Der Vorsitzende ging am Ende seines Berichts noch kurz auf die nächste größere Investition der Speeldeel ein. Der Übungsraum soll einen Vorbau erhalten.

Die Theaterleiterin ließ in ihrem Bericht die Stücke „Eenmol Bali und trüch“ und „Mien Mann, de fohrt to See!“ Revue passieren. Humorvoll schilderte sie die Proben, dankte Reinhard Müller für die kurzfristige Übernahme einer Rolle, und stellte augenzwinkernd fest, dass der Spitzname „Zäpfchen“ ihr wohl noch lange erhalten bleiben wird. Abschließend sagte sie: „Wir sind eine tolle Truppe, die auch die neuen Spieler gut aufnimmt, motiviert und gemeinsam viel Spaß hat.“

Seestermühes Bürgermeister Thorsten Rockel sagte in seinem Grußwort: „Ihr seid eine Erfolgsstory. Ihr ladet ein und die Leute kommen. Es macht einfach Spaß, zur Seeldeel zu gehen.“ Auch Rockel stellte fest: „Was hier ehrenamtlich geleistet wird, das ist unbezahlbar!“

Den Tagesordnungspunkt Wahlen brachte die Speeldeel zügig über die Bühne: Renate Schaar wurde sowohl als 2. Vorsitzende als auch als Pressewartin im Amt bestätigt, ebenso Bühnenmeister Hartmut Schloß und die zweite Theaterleiterin Helga Feja. Besonders erfreut waren alle Anwesenden, dass sich mit Reinhard Fink und Willi Dralle Aktive für den Festausschuss fanden.

Bericht: Meike Kamin