2014 Sluderkram in’t Treppenhuus

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ heißt es bei Schiller.
Das müssen auch die Bewohner des kleinen Mietshauses erfahren, um die sich das Stück dreht.
Denn Meta Boldt „wacht“ gewissermaßen über das Treppenhaus; sie meint es besonders gut mit ihren Mitbewohnern und lässt sich deshalb nichts entgehen. So bleibt ihr auch nicht lange verborgen, dass Frau Knoop ein Zimmer untervermietet hat, was laut Mietvertrag strengstens verboten ist.
Da muss man doch schleunigst den Hauswirt Herrn Tramsen benachrichtigen und auch den pensionierten Beamten Ewald Brummer ordentlich aufhetzen. Dabei nimmt sie es mit der Wahrheit nicht genau und dichtet heiter ihre eigene Version dazu.

Frau Boldt erreicht zwar zunächst, dass Hauswirt und Nachbar sich empören und Frau Knoop in ihre Schranken weisen wollen, doch die junge Untermieterin Heike Seefeldt verdreht den älteren Herren gewaltig den Kopf und nimmt Ihnen so allen Wind aus den Segeln. Besonders heikel wird die Situation, als auch Herr Brummer seinen Neffen als Untermieter aufnimmt – zahlreiche Verwicklungen sind die Folge.
Natürlich löst sich am Ende alles auf, es kommt zusammen, was zusammen gehört und auch Frau Boldt bekommt ihre Strafe.

Die Spieler:

Hanne Knoop — Tania Jagla
Heike Seefeldt — Tanja von Osten
Ewald Brummer — Jörg Baumgarten
Dieter Brummer — Matthias Boll
Meta Boldt — Helga Feja
Bernhard Tramsen — Hartmut Schloss
Herr Seefeldt — Otto Schuldt

Regie Ute Jensen
Toseggersch Petra Kimpel
Bühne Hartmut Schloss
Visoosch (Maske) Renate Schaar
Requisite: Maren Plugowsky Schmidt

Bilder: Meike Kamin