2010 Hallighexen

Gerhard Bohde, der in Wyk auf Föhr geborene niederdeutsche Dichter, Erzähler und Dramaturg,aus dessen Feder auch die „Smuggelbröder“ stammt, verstarb am 2. März 2010 in Wildeshausen, Landkreis Oldenburg.
Sein Werk „Hallighexen“ ist eine tolle Komödie mit typischen Figuren, viel Atmosphäre und trockenem Humor, die unseren Zuschauern hoffentlich gut gefallen wird. Was nun natürlich wunderbar passt, ist die Tatsache, dass wir 2011 zum zehnten mal auf der wunderschönen Insel Föhr spielen dürfen.

Und dann ein Stück von einem Einheimischen. Das ist doch was.
Zum Inhalt:

Die Baronin von Birnbaum lebt seit 20 Jahren allein auf einer kleinen Hallig, ihrem einzigen Erbe. Sie steht in dem Verruf eine Hexe zu sein, was ihr nicht ungelegen kommt, da sie von menschlicher Gesellschaft nicht allzuviel hält.
Ungebeten treffen bei ihr verschiedene Gäste ein: Saskia, die Großnichte der Baronin, der Schiffer Mattje und dessen Steuermann Jasper und Jappe Jappen, der seinerzeit den Teufel aus dem Schornstein der Baronin fahren sah und das Gerücht, dass die Baronin eine Hexe sei, in die Welt setzte. Jasper und Mattje sollen heimlich Pricken für bevorstehende Küstenschutzmaßnahmen setzen und Saskia soll die Baronin schonend auf Veränderungen vorbereiten, die diese bisher strikt abgelehnt hat. Die Baronin riecht den Braten und versetzt mit Jappes Hilfe die Pricken, woraufhin Jasper seinen Steindamm falsch anlegt und die Auseinandersetzung bedrohlicher wird. Als Saskias Mutter Sibylle auftaucht, wirft ihr die Baronin sogar Erbschleicherei und übelste Intrigen vor.

(Quelle: Karl Mahnke Verlag)

Mitspieler:
Baronin von Birnbaum : Helga Feja
Saskia: Janina Hübner
Jappe: Herwig Woehlcke
Jasper: Hartmut Schloß
Mattje: Otto Schuldt
Sibylle: Barbara Kruse

Regie: Ute Jensen
Toseggersch: Petra Kimpel
Requisite: Elisabeth Haese